Winterrettich

Der Winterrettich (oder auch schwarzer Rettich) wird im Zuge der Wiederentdeckung „alter Sorten“ wieder öfter angebaut. Er gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist damit verwandt mit vielen weiteren Gemüsesorten: mit allen Kohlsorten, mit Radieschen, Senf und dem weissen Rettich.

Der Winterrettich liefert eine grosse Portion Vitamin C und diverse weitere Vitamine und Mineralstoffe. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung gilt der Winterrettich als Heilpflanze. Sein Geschmack wird hauptsächlich durch die charakteristischen Senföle geprägt. Der Winterrettich schmeckt deshalb ähnlich wie Radieschen, sein Fleisch ist aber viel fester. Die schwarze Schale und das weisse Innere bilden einen schönen Kontrast.

Zubereitung

Traditionell wird Winterrettich vor allem geraspelt als Salat oder gekocht/gedämpft als Gemüsebeilage zubereitet. Er macht sich aber auch gut in Eintöpfen, Aufläufen, Schmorgemüse etc. Da der schwarze Rettich aus Asien stammt, wird er auch in Gerichten der asiatischen, v. a. der japanischen, Küche erwähnt.

Die Knolle kann auf viele verschiedene Arten zubereitet, roh oder gekocht sowie mit und ohne Schale gegessen werden. Mit Kandiszucker, der den Saft der Knolle herauszieht, kann ein Hustensaft zubereitet werden.

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