Die Herbstrübe ist auch bekannt unter den Namen Herbsträbe, Räbe, Mairübe, weisse Rübe. Sie gehört zu den Kreuzblütlern und dabei zur Gattung der Kohlgewächse. Es handelt sich um eine alte Kultur, die nach den Sommerkulturen noch ausgesät werden kann, schnell wächst und sogar als natürliche Helferin für einen nährstoffreichen Boden (Gründüngung) gilt.
Während man die Knollen bei uns in den letzten Jahrzehnten vor allem für Räbeliechtli genutzt hat, war sie in früheren Zeiten eines der letzten frischen Gemüse vom Acker, das half, die Wintervorräte zu schonen. Zudem wurde die Winterrübe geraffelt dem Sauerkraut beigefügt und so haltbar gemacht. Dies wird zum Teil auch heute noch gemacht.
Die Herbstrübe hat einen erdigen, leicht sauren und „kohligen“ Geschmack.
Zubereitung
Geschält, geschnitten und mit Zwiebeln angedünstet, lässt sich eine feine Suppe zubereiten. Pürieren und mit etwas Rahm verfeinern.
Traditionell ist auch die Räbebappe: Räben und Kartoffeln werden im Verhältnis 1:1 weich gekocht und wie Kartoffelstock zu einer luftigen „Bappe“ verarbeitet.